GREEN © Suria Kassimi 2014

Veröffentlicht: August 22, 2014 in Uncategorized

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Invisible © Suria Kassimi 2014

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CITYLIGHTS

2011-2012 © Suria Kassimi.

Augen in der Großstadt

busstop

Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter

night

Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? vielleicht dein Lebensglück…
vorbei, verweht, nie wieder.

lovetrain

Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast’s gefunden,
nur für Sekunden…

walking

Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück…
Vorbei, verweht, nie wieder.

diner

Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.

night

Er sieht hinüber
und zieht vorüber …
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

(Kurt Tucholsky)

Faktisch sind sie aus Plüsch, Stoff oder Plastik. Für Kinder sind sie jedoch weit mehr. Sie sind für sie emotional hochbesetzt, einzigartig, geben Sicherheit und Trost als Übergangsobjekt. Der Teddy, die Puppe oder auch manchmal ein Stofflappen sind für Kinder „beseelte“ Gefährten, die „Gefährten der Kindheit“.

Bild

© Suria Kassimi 2012

Das Kuscheltier wird zum Teil der Identitätsarbeit und dient zur Selbst-Entwicklung.

Bild

© Suria Kassimi 2012

Die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit Stofftieren und abgenutzten Puppen steht somit  für den Zusammenhang  Familie und  das äußere Erscheinungsbild einer Gesellschaft.

Bild

© Suria Kassimi 2012

 Es geht um die Abgründe, die sich verbergen. Das Thema Kindesmissbrauch fließt mit ein.

Bild

© Suria Kassimi 2012

puppet by suria kassimi ©2012


creepy

dream caught low-sheen
tattered charme
slize

retarded furred

ties

nailed

jeering

hidden

inside out burst

&

piece up to  stiring lie
a visible touch 

dead

passing that lie..

HAUNTED

Veröffentlicht: Januar 12, 2013 in KUNST, MELANCHOLIE, MORBIDE, RUINE, Serie, serielles arbeiten, VERLASSENHEIT

HAUNTED PLACES  

1989-2009

Öl auf Leinwand

Die Ruine ist Zeichen dessen,
was sie einmal als intakter Bau war, doch wächst ihr eine Schönheit zu, ein Surplus von Bedeutung, die in
der Semantik der Gewesenheit nicht aufgeht.

Die Ruine zeigt eine prekäre Balance von erhaltener Form und
Verfall, von Natur und Geschichte, Gewalt und Frieden, Erinnerung und Gegenwart, Trauer und
Erlösungssehnsucht, wie sie von keinem intakten Bauwerk oder Kunstobjekt erreicht wird.

 Der »höchste
Glanz« des Colosseums: das war die Gegenwart von ästhetischer Monumentalität und Zweckrationalität in
einem. Die Ruine dagegen ist immer das Nutzlose; die in sie eingenistete Zerstörung ist die Abwesenheit des
ursprünglichen Zwecks.

Die Zerstörung erst öffnet den Raum des Schönen der Ruinen. Sie sind, kann man
mit Schiller sagen, sentimentalische Objekte par excellence – Gegenstände nachträglicher Reflexion,
Signifikanten einer Abwesenheit, eines Mangels an Idealität, sofern diese sich an der Ganzheit,
Funktionstotalität und Intaktheit des Werks bemißt.

Von sich aus jedoch bedeuten Ruinen nichts. Sie mußten vor etwa 700 Jahren – als solche erst
entdeckt, ihr Begriff entwickelt, ihre Ästhetik codifiziert werden. Die katastrophale oder langsame,
anthropogene oder natürliche De-Architekturierung, die dem ästhetischen Bewußtsein der Ruine vorausgeht,
heißt vor allem, daß der funktionale oder repräsentative Sinn intakter Bauwerke aus diesen ausgezogen ist.

Ruinen werden damit zu freien Schauplätzen neuer signifikatorischer Akte. Erst in Gesellschaften, in denen
zerfallene Gebäude in Differenz zu ihrem vormaligen Verwendungssinn semantisch neu besetzt werden,
kann man von einer Ästhetik der Ruine sprechen.

Das ist das ästhetische Grundmerkmal aller Ruinen,
unabhängig von dem Ort, den sie in historischen Diskursen einnehmen. Als materialer Widerpart historisch
gebrochener Reflexion verwandeln sich Trümmer in Bilderschrift, konstituieren sich allererst Ruinen.

In Gesellschaften, in denen es eines solchen Bewußtseins von Ruinen mangelt, gibt es keine Historie; es sind gewissermaßen »vorbewußte«, »geschichtslose« Gesellschaften. Die prekäre Balance der noch sichtbaren Formbestimmtheit und der noch nicht endgültigen Formauflösung der Ruinen prädestiniert sie dazu, zur stummen Zeichensprache der Geschichte zu werden.

Die Ästhetik der Ruine ist dabei eine besondere Weise
der Erfahrbarkeit von Zeit: Der Blick, der ein Trümmerfeld zu einer Ruinenlandschaft synthetisiert, ist der
festgehaltene Augenblick zwischen einer unvergangenen Vergangenheit und einer schon gegenwärtigen
Zukunft. Die Ruine dimensioniert sich in allen drei Modi der Zeit, genauer: nicht die Ruine, sondern der
reflexive Blick, in welchem sich die Ruine als ästhetischer Gegenstand bildet. Dieser Blick tendiert zur
Schrift, zur Archivierung und Umschreibung der enigmatischen Bilderschrift der Ruinen ins Buch der
Geschichte.

Hartmut BöhmeDie Ästhetik der Ruinen. In: D. Kamper / Chr. Wulf (Hg.): Der Schein des Schönen; Göttingen 1989, S. 287-304.

BROKEN

Veröffentlicht: Januar 12, 2013 in IMAGINATION, KUNST, kunst, Serie, serielles arbeiten

Jede Spiegelfläche, sei sie aus Wasser,
Metall oder Glas kann dem Betrachter Wunschbilder vorspiegeln.

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öl auf leinwand 100x100cm 2012 © suria kassimi

Geometrisch geformte Lichtkonturen in artifiziellem Neon, Glas, Spiegel und reflektierende Oberflächen, zum Teil zerbrochen und zersplittert, großflächige Streifenbilder, gesprüht mit fluoreszierender Farbe , sind Elemente, die den materialisierten, sichtbaren Rahmen einer Gesamtraumkonzeption und immaginativen Bildkonstellationen bilden.Die Oberflächen werfen das Spiegelbild der anderen Setzungen im Raum zurück. 

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öl auf leinwand 100x100cm 2012 © suria kassimi

Der Spiegel ist der
Schnittpunkt. in dem Wirklichkeitserfahrung und das
Unbekannte zusammentreffen.

anarchie

öl auf leinwand 70x100cm2012 © suria kassimi

Das Verfahren ein Spiegelbild in erneuter Spiegelung aufblitzen zu lassen und das so gewonnene Bild abermals zu reflektieren, ruft den Eindruck einer facettierten Fläche hervor, auf der sich menschliche Wahrnehmungen und Bewusstseinsinhalte ständig brechen.

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öl auf leinwand 100x100cm 2012 © suria kassimi

Der magische Spiegel kristallisiert 
Wunschträume, Phantasien und Erscheinungen.